Halloween and Familytime

04Nov2019

Hallo zusammen,

ich hoffe Euch allen geht es gut und Ihr seid trotz diesem kühlen Wetter noch gesund.

Leider kann ich das für mich nicht so behaupten. Ich bin ein bisschen angeschlagen, aber nichts wildes. Ist aber auch kein Wunder, weil es hier mitlerweile echt kalt, windig und vorallem sehr regnerisch geworden ist.

Es regnet zwar nicht immer so heftig, aber diesen kleinen fiesen Nieselregen darf man nicht unterschätzen.

 

Vor zwei Wochen war ich mit zwei anderen Au-Pairs für das Wochenende in London-Brixton. Dort hatten wir ein Airbnb gebucht und Karten für eine Halloween Party. Die Gegend dort war so ein bisschen Duisburg-Marxloh Style und die Küche im Airbnb war etwas spatanisch und nicht so wirklich sauber. Aber wir waren ja nie alleine unterwegs und eine akzeptable Pfanne zum Nudeln kochen, haben wir dann auch nach langem suchen gefunden.

Die Party war der Hammer! Man konnte so viele gute und kreative Kostüme entdecken und ausnahmsweise war der DJ auch super (Heutzutage nicht mehr so selbstverständlich). Wir haben bis 6 Uhr morgens gefeiert, was durch die Zeitumstellung eigentlich 7 Uhr war. Als wir dann im Bett lagen, ging auch schon die Sonne auf.

Am Sonntag sind wir dann noch durch London geschlurft und haben uns in einem Kaffee richtig geilen, glitzernden Kuchen, Milchshake und Eis gegönnt.

 

Am Montagabend kam dann nach langer Sehnsucht, mein Freund aus Deutschland angeflogen. Wir hatten für eine Woche in dem Städtchen neben an ein Airbnb gebucht, da es ihm nicht erlaubt ist bei mir im Poolhaus zu schlafen. Das liegt an der Religion meines Gastvaters.

Wir haben uns zusammen in dieser Zeit Reading, Oxford und natürlich London angeschaut. Ein paar mal sind wir essen gegangen und haben die Zeit zu zweit einfach nur genossen.

Freitag Nachmittag sind dann mein Vater, meine Stiefmutter und mein Bruder dazu gestoßen. Ich habe ihnen ein bisschen von Yateley gezeigt und sie konnten meine Gastfamile kennen lernen. - Das mit dem Englisch muss eine bestimmte Person noch mal etwas üben, aber sonst konnten sich alle irgendwie verständig machen.

Mein Vater, meine Stiefmutter und ich haben dann hier in Yateley geschlafen und den Jungs haben wir ein Hotel besorgt. Ich wollte meinen Freund nicht alleine in ein Hotel schicken bzw "abschieben".

Samstagmorgen haben wir uns dann auf den Weg nach London gemacht. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt und es war sehr kalt und windig. Ab und an hat es sogar geregnet. Trotzdem hatten wir einen super schönen Tag und wir haben sehr viel von London gesehen.

Natürlich wurden die ganzen typischen Turisten-Atraktionen abgeplappert und zwischendrin wurde hier und da ein Bierchen in verschiedenen Pubs getrunken. Bis zwei Uhr waren wir in London unterwegs und haben zum Glück auch dort übernachtet.

Leider mussten meine Liebsten am Sonntag auch schon recht früh aufbrechen. Daher gabe es nach dem Frühstück erstmal eine tränenreiche Verabschiedung. Wir sehen uns zwar in 7 Wochen wieder, aber ich bin einfach ein totaler verweichlichter Familienmensch.

Es war echt eine schöne Zeit!

Alles Liebe

Lina

One Direction Party und 30.000 Schritte in London

20Okt2019

Hello everybody,

and welcome back!

Dieses Wochenende habe ich in London verbracht, bzw. den Samstag und Sonntag.

Samstag hab ich erst mal sehr lange ausgeschlafen, bis 11 Uhr :-D. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, so gegen 12 Uhr in Richtung Bahnhof aufzubrechen und den restlichen Tag bis zur Party in London zu verbringen.

Tja gut geplant war es ja, aber an der Umsetzung ist es ein bisschen gescheitert. Ich musste noch aufräumen und den wöchentlichen Essensplan erstellen... Und das hat sich irgendwie alles in die Länge gezogen.

Jedenfalls bin ich dann gegen 16 Uhr mit dem Auto los gefahren.

Da ich letztens am Bahnhof für einen Tag Parken, 9 Pfund bezahlt habe, dachte ich mir, bin ich mal ganz schlau und parke am Shopping Center für nur 6 Pfund pro Tag (12 für zwei Tage).

Gedacht getan. Das Auto stand am Shopping Center und nun zu Fuß auf zum Bahnhof.

Interessenhalber habe ich dann am Bahnhof geschaut, wie viel ich denn schlussendlich beim Parken gespart habe. Die Antwort war -5 Pfund. Leider wusste ich nicht, dass am Wochenende andere und vorallem günstigere Preise gelten.  Nur 3,50 Pfund für einen Tag (7 für zwei Tage).

Also wieder zum Shopping Center, 80 Pence für die angebrochene Stunde bezahlen und das Auto am Bahnhof parken.

Jetzt fängt aber erst das richtige Chaos an. Durch das Hin und Her, hab ich natürlich meinen geplanten Zug verpasst. Ärgerlich, aber nicht so schlimm, da von diesem Bahnhof alle 15 min ein Zug Richtung London fährt.

Ich hatte mir in der Bahn-App auch schon ein günstiges Ticket raus gesucht und wollte mir dieses am Automaten besorgen. Leider gab es dieses dort nicht zu kaufen, weswegen ich dann mehrfach versuchte, über die Bahn-App das Ticket zu buchen.

Leider hat aber mein Internet nicht richtig mitgespielt. Meine Buchung wurde die ganze Zeit nur abgebrochen.

Also bin ich wieder zu einem Automaten und wollte ein "teureres" Ticket besorgen. Zu meiner Überraschung gab es dann auf einmal doch das günstige Ticket dort zu kaufen.

Also habe ich das Ticket gekauft und ab in die nächste Bahn. Dort habe ich dann allerdings feststellen müssen, dass auch die Bahn-App den Ticketpreis von meinem Konto abgezogen hat und ich das Ticket per E-Mail zugeschickt bekommen habe...

Jetzt hatte ich 2 Tickets nach London und war ganz schön sauer auf diese hässliche App und mein super beschissenes Internet.

Ich hab dann natürlich eine E-Mail an den Kundenservice der App geschrieben und zumindest die Hälfte des Ticketpreises wieder bekommen. Wenigestens etwas...

Die Party war das ganze Chaos aber definitiv Wert!! laughing

Es waren hunderte Mädels, die sich von überall nach London begeben hatten, um One Direction zu feiern und deren Lieder lautstark mitzusingen. Die Stimmung war den ganzen Abend einfach nur genial. Alle haben sich bis 4 Uhr morgens die Stimme aus dem Leib gesungen oder eher geschrien. Und selbst um selbst zu dieser Zeit war die Hütte noch voll und keiner wollte so wirklich gehen.

Am Sonntag bin ich dann etwas in London herum gelaufen und habe verschiedene Touristenpunkte besucht. Dabei habe ich am Ende über 30.000 Schritte zurück gelegt. Dementsprechend kaputt war ich dann auch, als ich abends wieder in Yateley ankam und war es auch immer noch am Montag als ich dann früh aufstehen und die Kinder hüten musste.

Jetzt haben hier wieder die Ferien angefangen, d.h. Rundumprogramm für die Kidis und Stress für Lina.

Ich hoffe, ich überstehe die Ferien.

Alles Liebe

Lina ♡

Woche 11 - was ist alles passiert?

02Okt2019

Hallöchen,

nach mehrfachen Anfragen habe ich mir gedacht, dass ich vielleicht doch mal wieder einen Blogeintrag schreiben sollte. 😁

In den letzten Wochen sind auch schon wieder ein paar Sachen passiert:

Ich bin jetzt hier im Fitnessstudio angemeldet, und versuche mindestens zwei mal die Woche hin zu gehen. - Das klappt bis jetzt auch schon ganz gut. 

Ich war insgesamt 3 Wochenenden in Deutschland. Zuerst für den Junggesellinnenabschied und die Hochzeit meiner Freundin, sowie für den 50. Geburtstag meines Vaters. Die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden habe ich sehr genossen. Nur das Hin und Herreisen war sehr anstrengend, und hat viel Zeit in Anspruch genommen.

Dadurch, dass ich meinen Freund auch wieder öfter gesehen habe, kommt in den letzte Tagen immer wieder ein bisschen Liebeskummer auf. Ich freue mich auch schon sehr, wenn die nächsten 5 Monate rum sind, und wir endlich nach lang ersehnter Zeit zusammen ziehen werden.

Aber ich weiß auch, dass ich das hier erstmal genießen sollte und die freie Zeit ausnutzen muss.

Das ist im Moment aber nicht ganz so einfach, da die Kleinste meiner Gastkinder im Moment ein bisschen aufmüpfig ist und versucht ihre Grenzen auszutesten. Sie hört im Moment kaum auf das, was ich ihr sage. Der Mittlere wird durch sie auch gerne abgelenkt und braucht dadurch doppelt so lange für alles. Die Einzige, die hört und mich sehr oft unterstützt, ist die Älteste. In so manchen Situationen war ich echt sehr dankbar, dass sie eingegriffen hat, um ihre kleinen Geschwister unter Kontrolle zu bekommen.

Das Problem Freunde hat sich auch noch nicht wirklich verbessert. Ich bin zwar in ca 15 Au-Pair-Whatsappgruppen drin, aber leider bekomme ich das zeitlich noch nicht so gemanaged.

Ich muss montags immer den größten Anteil der Wäsche waschen, d.h. alle Klamotten und wenn es geht, noch die Handtücher und die Bettwäsche. Leider klappt das nicht immer so. Am Dienstag wasche ich dann den Rest, und gehe für drei Stunden zur Sprachschule. Mittwochs wird gebügelt und ab und zu treffe ich mich mal mit anderen Au-Pairs zum Mittagessen (solange das Geld es hergibt). Donnerstags wird dann wieder alles gewaschen, damit für das Wochenende auch alles zur Verfügung steht und auch wieder drei Stunden Sprachschule. Freitags wird dann gebügelt und wie in den letzten Wochen nach Deutschland aufgebrochen. Das wird sich allerdings in den nächsten Wochen wieder ändern, denn ich werde erst wieder über Weihnachten nach Deutschland fliegen. Das gibt mir hoffentlich die Möglichkeit, mich am Wochenende auch endlich mal mit anderen Au-Pairs zu treffen und Freunde zu finden.

Bei dem ganzen Waschen und Lernen bleibt nicht so viel Zeit um "mal eben" nen Kaffee zu trinken. Es ist jede Stunde entweder die Waschmaschine oder der Trockner fertig. Und da ich keine Lust habe alles zu bügeln, muss ich die Sachen auch wirklich pünklich aus dem Trockner nehmen. Ich versuche noch ein gutes Gleichgewicht in all diese Aufgaben und Termine zu bekommen, aber im Moment bekomme ich das noch nicht so toll hin.

Diese Woche ist aber die liebe Julia wieder zu Besuch und hört sich all meine Sorgen an. Es ist echt schön wieder so viel zu quatschen. Ich habe auch feststellen müssen, dass ich definitv kein Mensch bin, der alleine wohnen könnte. Dafür quatsche ich viel zu gerne und brauche jemanden, der sich all meine Probleme anhören muss.

Ganz liebe Grüße aus England!

Lina ♡

Woche 5: Besuch aus der Heimat

01Sept2019

Hey,

seit Mittwoch letzter Woche habe ich frei, da meine Gastfamilie für 10 Tage im Urlaub ist. Für diese Tage ist die liebe Julia aus Deutschland angereist, um mit mir England unsicher zu machen.

Am Sonntag haben wir uns in Brighton getroffen und wollten zwei ruhige Tage mit Sonne, Strand und Meer machen. Als dann auch noch 32 °C angesagt wurden, haben wir uns natürlich doppelt gefreut.

Leider wussten wir nicht, dass am nächsten Tag ein Feiertag war. Und natürlich wollten bei dem schönen Wetter wirklich alle ans Meer, weswegen alle Bahnen und Brighton einfach dermaßen heftig überlaufen waren... Touris, Einheimische - quasi alle Menschen von London bis nach Brighton runter. Sind ja auch nur 50 min. mit der Bahn von London aus.

Wir entschlossen uns, irgendwo weitweg von den Touri-Massen ein schönes Fleckchen am Strand zu suchen. Etwas außerhalb von Brighton (50 min. Fußmarsch) kauften wir noch ein paar Snacks als Mittagessen und setzten uns dort ans Meer.

Abends trafen wir uns dann mit neuen Freunden von mir am Meer, direkt neben dem Brightoner Pier und tranken Bier und Wein. Später endeckten wir ein Lagerfeuer auf der anderen Seite des Piers. Da es schon kälter geworden war und es durch den Wind etwas frisch wurde, entschlossen wir uns dort hin zu gehen.

 

Die Jungs, die das Feuer entfacht hatten, waren auch super freundlich und wir durften uns setzten. Kurz danach hatte einer der Jungs die tolle Idee nachts um 11 Uhr baden zu gehen. Unsere Truppe war nicht so begeistert, aber Julia, Chris und ich wollten mitziehen. Leider hat Julia dann doch noch gekniffen und somit sind nur Chris und ich nackig mit den anderen Jungs ins Meer gehüpft.

Es war arschkalt, aber es hat so viel Spaß gemacht und nach einer Weile hatte man sich auch an die Wassertemperatur gewöhnt. Zum Trocknen saßen dann alle in Unterwäsche ums Lagerfeuer und haben gequatscht.

Am nächsten Morgen hatten wir uns wieder mit Chris, Nico und Alex verabredet, um zu den Seven Sisters (große weiße Cliff-Felsen) zu fahren und uns dort an den Strand zu legen.

Durch den besagten Feiertag, gestaltete es sich als gar nicht so leicht, erstmal in einen der Busse zu gelangen. Nach etlich langem Schlangestehen und einer Stunde Busfahrt sind wir endlich im Seven Sisters Country Park angekommen. Von dort aus führt nur ein Weg, ca. 45 min zu Fuß, zu dem Strand und dem Blick auf die Seven Sisters.

Die Natur dort ist wunderschön! Ringsrum kleine Seen, Berge und Schafweiden. Der Strand war zum Glück nicht überlaufen, aber gut gefüllt. Wir verbrachten den ganzen Tag dort, und sind auch ordentlich braun geworden.

Am Dienstag waren wir in Oxford und sind mit einer Ladung neuer Bücher nach Hause gekommen.

Mittwoch war ein ruhiger Chill-Tag. D.h. spazieren gehen, fernsehen gucken und Bücher lesen. Abends hatten wir dann noch Besuch von dem Pärchen, das ich in meiner ersten Woche im Pub kennen gelernt haben. Die beiden sind mir jetzt schon richtig ans Herz gewachsen. Die beiden haben zwar leider nicht immer so viel Zeit, aber wenn wir uns treffen ist es richtig schön.

Genau wie dieses Mal auch. Wir haben viel gequatscht, gegessen und später waren wir natürlich noch im Pool. Da der Pool beheizt ist, war es super angenehm nachts noch schwimmen zu gehen.

Die zweite Residenz der Queen, Windsor Castel, besuchten wir am Donnerstag. Ich persönlich fand das Schloss von außen nicht so schön, wie ich gedacht hatte. Dafür ist aber das Örtchen, durch das die Themse fließt, sehr süß und urig.

Die Jungs auch Brigton hatten uns für diesen Tag zum Grillen eingeladen. Wir haben im Nachhinein festgestellt, dass wir an dem Tag die typische Männer-/Frauen-Aufteilung hatten. Die Männer haben das Bier besorgt, sich um den Grill gekümmert und später gegrillt. Wir Frauen haben Wein besorgt, Nudelsalat, Kartoffeln, Dips gemacht und später abgeräumt.

Nach dem Essen hat Nico dann seine Gitarre rausgeholt und Lieder gesungen. Er hat eine super Stimme und Gitarre spielen kann dieser Mann auch! Wärendessen haben wir Marshmallows über der Glut gemacht und mitgesungen. Der Abend war super schön!

Freitag kam meine Gastfamilie zurück und konnte Julia noch kennen lernen. Für sie hieß es dann auch leider schon Koffer packen. Samstagmorgen um 6 Uhr hab ich sie dann schweren Herzens zum Flughafen gefahren und wir mussten uns verabschieden.

Julia - die Woche mit dir war super schön! Danke für die tolle Zeit und alles was ich mit dir erleben durfte! Ich hoffe du kommst schnell wieder. Nach einer Woche Bett teilen, fühlt es sich jetzt sehr groß und leer an, seit du weg bist.

Alles Liebe aus Yateley

Lina

Da ist der erste Monat schon rum

21Aug2019

Hey zusammen,

ich fühle mich immer noch sehr wohl und die "Arbeit" macht, bis auf das ständige Wäsche waschen und bügeln, richtig Spaß. Ich kann noch gar nicht glauben, dass der erste Monat schon rum ist.

Dennoch fehlt mir hier eins besonders: Freunde.

Ich habe zwar schon viele Leute kennen gelernt, die wohnen aber fast alle sehr weit weg (30-40 min. mit dem Auto) und viele sprechen Deutsch.

Das ist leider auch ein kleines Problem. Ich spreche zwar mit der Familie den ganzen Tag Englisch, gucke englisches Fernsehen und lese ein englisches Buch. Unterm Strich praktiziere ich aber täglich mehr Deutsch als Englisch - und das ist ja eigentlich nicht so Sinn der Sache.

Aber es kann ja nur besser werden. Ich bin ja auch gerade erstmal 4 Wochen hier, also keinen Stress (ich versuch's zumindest).

LG aus Yateley

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